Zwischen Herzblut, Trash-Romantik und dem Sound einer verlorenen Generation
Manchmal muss es eben weh tun. Während andere Bands versuchen, das Rad neu zu erfinden, besinnen sich Frank-Einsteinauf das, was Rockmusik im Kern ausmacht: Energie, Melodie und die bittersüße Wahrheit des Scheiterns.
Mit ihrer neuen Single „Sally“ liefert das Quartett aus Koblenz eine Hymne für alle, die sich in der Liebe schon einmal komplett zum Affen gemacht haben –und es wieder tun würden. Der Sound: Early 2000s meets 2026 .
Vergesst polierten Einheitsbrei. „Sally“ ist eine Verbeugung vor der Ära, in der Green Day das Stadion regierten und Weezer die Nerds zu Rockstars machten. Mit ordentlich Drive, einem Chorus, der sich sofort in die Gehörgänge frisst, und einer Produktion, die endlich das volle Potenzial der Band entfesselt.
Dafür hat die Band erstmals mit dem Kölner Producer Bünyamin Minareci zusammengearbeitet. Minareci, der unter anderem für seine Arbeit mit Light The Blind, Vinta und seine Songwriting-Kollaborationen mit Lost in Hollywood bekannt ist, hat das Potenzial der Band voll ausgeschöpft.
Das Ergebnis ist ein echtes „Brett“, das die rohe Energie der Band mit einer glasklaren, druckvollen Produktion vereint.
Die Story: „Falling For Someone Never Hurt So Good“ „Sally“ ist die personifizierte Red Flag. Der Song erzählt vom klassischen Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der Protagonist hoffnungslos unterlegen ist. Es geht um diese eine Liebe, die einen emotional gegen die Wand fahren lässt, während man selbst noch grinsend Gas gibt. Ein Song über die Masochistik der Romantik –verpackt in ein High-Energy-Gewand.
Dass Frank-Einstein keine halben Sachen machen, beweisen sie mit dem dazugehörigen Musikvideo. In Eigenregie produziert, bricht der Clip den energetischen Sound mit einer cineastischen Ästhetik und verleiht der Story um „Sally“ eine Ebene, die weit über den Standard-Performance-Clip hinausgeht.
Ab auf die Straße: Nach der EP „Broken Hearts Are For Assholes“ zeigt „Sally“ die Band im Jahr 2026 reifer, lauter und hungriger. Ob in der Kantine Köln, dem legendären Café Hahn oder international beim Street Music Day in Vilnius– Frank-Einstein sind bereit, den Staub von den Verstärkern zu pusten.
Frank-Einstein, das sind Tim Rönz (Gesang & Gitarre), Benedikt Giede (Gitarre), Maximilian Giede (Drums) und Jonas Schürmann (Bass). Nach der EP „Broken Hearts Are For Assholes“ zeigt „Sally“ die Band im Jahr 2026 reifer, lauter und hungriger.

